Herzblech beim bundesweiten Treffen der Fördervereine für Posaunenwerke vertreten

Am ersten Februar-Wochenende 2027 war Herzblech – Förderverein des Posaunenwerks der
Evangelischen Kirche Mitteldeutschland e.V. – erstmals beim bundesweiten Treffen der Fördervereine
für Posaunenwerke und Posaunenchöre vertreten. Die Zusammenkunft fand bereits zum zwölften Mal
statt und wurde in diesem Jahr in Güstrow ausgerichtet – ein Ort, der mit seinem lebendigen
musikalischen Gemeindeleben und dem beeindruckenden Dom einen inspirierenden Rahmen bot.
Ein gelungener Auftakt für unseren jungen Verein
Da Herzblech erst im vergangenen Jahr gegründet wurde, markierte die Teilnahme einen wichtigen
Schritt in unserer Vernetzungsarbeit. Für uns stand im Mittelpunkt:
- Austausch mit erfahrenen Fördervereinen
- Ideensammlung für Mitgliedergewinnung und Öffentlichkeitsarbeit
- Einblick in erfolgreiche Förderprojekte
- Strategien zur Akquise von Fördermitteln
Der offene, kollegiale Austausch zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und engagiert die Förderlandschaft
der Posaunenchorarbeit in Deutschland ist. Viele der Teilnehmenden arbeiten seit Jahren ehrenamtlich
mit großem Herzblut daran, die musikalische Arbeit in Gemeinden zu stärken und jungen Menschen
Wege in die Ensemblearbeit zu eröffnen.
Begegnungen, die Mut machen
Besonders bereichernd waren die persönlichen Gespräche: Wir trafen auf Menschen, die mit großer
Leidenschaft und Kreativität die Posaunenchorarbeit fördern – sei es durch regionale Projekte,
Bildungsangebote, Nachwuchsprogramme oder innovative Konzertformate. Diese Vielfalt an Ideen und
Erfahrungen war für uns als jungen Verein äußerst wertvoll.
Gemeinsames Musizieren als verbindendes Element
Natürlich durfte auch die Musik nicht fehlen – eingebettet in einen Festgottesdienst als Auftakt des
Festjahres „800 Jahre Dom in Güstrow“. Unter der Leitung von Landesposaunenwart Martin Huss
(Mecklenburg-Vorpommern) hat der „Posaunenchor auf Zeit“ aus den Bläsern der Posaunenchor-
Fördervereine Deutschlands zum Festgottesdienst eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen: Es
zeigte, wie schnell Gemeinschaft entsteht, wenn Menschen ihre Begeisterung für die
Posaunenchorarbeit teilen. Diese musikalischen Momente machten deutlich, warum sich so viele
Ehrenamtliche mit so viel Energie engagieren.
Ausblick
Die Teilnahme in Güstrow war für Herzblech ein ermutigender Start in die bundesweite Vernetzung. Wir
nehmen viele Impulse mit – für unsere Vereinsarbeit, für zukünftige Projekte und für die nachhaltige
Förderung der Posaunenchorarbeit in der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland.
Wir freuen uns darauf, die gewonnenen Ideen weiterzuentwickeln und gemeinsam mit unseren
Mitgliedern und Partnern die musikalische Arbeit in unserer Region zu stärken.
Daniela Hause-Märten
Stellvertretende Vorstandsvorsitzende
Foto: Edi Klein